7 Punkte an denen du erkennst, dass du getriggert bist

Wenn du einen dieser 7 Punkte an dir erkennst, bist du ziemlich sicher getriggert. 

 

 

Hier sind die 7 Punkte:

1. Übermäßig starke Emotionen

Du bemerkst an dir, dass du - in Bezug auf die vorgefallene Situation - übermäßig starke Emotionen spürst.

Es fühlt sich innerlich so an, als ob es um Leben und Tod ginge, auch wenn der Anlass eine Kleinigkeit ist.

Vielleicht bist du gegenüber deinen Emotionen auch hilflos und fühlst dich ihnen ausgeliefert.

 

2. Nichts fühlen

Du hast keinen Zugang mehr zu deinen Gefühlen und nimmst sie gar nicht mehr oder nur mehr sehr schwach wahr.

Es kann auch sein, dass nur bestimmte Gefühle davon betroffen sind und andere ganz normal für dich wahrnehmbar sind.

 

3. Viel im Kopf sein

Du denkst und denkst und denkst...

Vielleicht machst du dir Sorgen, oder du denkst dir Szenarien aus, möglicherweise findest du für alles Erklärungen und willst alles verstehen.

Es kann auch sein, dass du mit deinen Gedanken immer wieder in die Vergangenheit oder in die mögliche Zukunft rutschst.

Wir kennen das als das Rad im Kopf, das sich dreht und dreht und uns manchmal auch nachts nicht zur Ruhe kommen lässt.

 

4. Dissoziiert sein

Du bist irgendwie von dir selbst getrennt und beobachtest dich wie von außen.

Vielleicht bist du auch abwesend und zerstreut oder verweilst in deiner inneren Traumwelt.

Möglicherweise ist dir auch egal, was mit dir passiert und du nimmst das nur wie durch einen dicken Schleier wahr.

Es kann auch sein, dass du sehr oft Löcher in die Luft starrst und dich nicht konzentrieren kannst.

 

5. Angriff

Du verhältst dich aggressiv oder passiv aggressiv. 

Vielleicht redest du lauter als sonst, gestikulierst besonders stark, redest besonders schnell, wirst leicht angriffig, trotzig oder verletzend.

Du suchst nach Möglichkeiten, es dem Anderen zu zeigen, provozierst und suchst Streit.

Es kann sogar soweit gehen, dass du Dinge zerstören willst oder körperliche Gewalt anwenden möchtest.

 

6. Flucht

Du hast einen außergewöhnlich starken Bewegungsrang und möchtest nichts wie weg.

Deine Augen suchen nach Ausgängen, deine Beine sind unruhig, deine Muskeln sind bereit für den Sprung und in Gedanken bist du schon unterwegs. Nur weg von hier! 

Du kannst dich aber auch in deine Arbeit flüchten oder in andere Ablenkungen, die du dir selbst gegenüber als wichtig und plausibel erklärst.

 

7. Erstarrung (Totstellen)

Du verstummst oder kannst dich nicht mehr ordentlich ausdrücken. Dir fehlen die Worte, du beginnst zu stottern oder zu stammeln. Vielleicht bleibt dir auch die Luft weg und du hast das Gefühl, du kannst nicht mehr normal atmen.

Möglicherweise erstarrst du auch tatsächlich körperlich und du spürst wie sich deine Muskeln zusammenziehen und du immer langsamer wirst. Es kann auch sein, dass du einfach nur liegen oder sitzen bleiben möchtest und jede Art von Bewegung dich Überwindung kostet. 

Du tust nichts, auch wenn es gerade wichtig wäre, Entscheidungen zu treffen oder eine Handlung zu setzen. Du bist einfach gerade nicht in der Lage dazu.

 

Wichtig!

Beobachtest du diese Dinge an dir über einen längeren Zeitraum und nicht nur kurz, dann ist es vernünftig, einen Psychiater oder Psychologen zu konsultieren.

 

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