Reisebericht einer Schamanischen Reise am 30. 7. 2011

Diese schamanische Reise machte ich im Rahmen der schamanischen Ausbildung im FreeDom bei Cornelia Wallner und Mladen Sun Circle. Warum ich den Reisebericht ausgerechnet jetzt in diesem Blog veröffentliche? Ich hatte einfach das Gefühl, dass diese Reise nicht nur für mich von Bedeutung ist, und dass sie etwas bildhaft darstellt, was viele Menschen bewegt.

Genau die Bilder dieser schamanischen Reise kommen mir in letzter Zeit immer wieder ins Gedächtnis und so will ich sie auf diesem Weg mit euch teilen.

 

Schamanische Reise zum Thema Heilung am 30. 7. 2011 (Tag des weißen Spiegels in der Welle roter Mond) 

 

"Sofort nach den ersten Trommelschlägen fühle ich Engel hinter und neben mir. Sie beginnen mich zu tragen und heben mich hoch hinauf.

Mein Kopf schaltet sich ein und sagt, ich bilde mir das nur ein, doch dann lasse ich mich fallen und lasse es einfach geschehen.

Die Engel tragen mich höher und höher, rundherum sehe ich die Sterne im Weltall. Es geht immer weiter hinauf, bis ich das Licht der Quelle allen Seins sehen kann. Wir nähern uns dem weißen Licht und tauchen ein. Es ist so weiß, dass man nichts anderes mehr sieht, aber es schmerzt nicht in den Augen. Ich merke, wie auch mein Körper vom Licht durchdrungen wird.

Plötzlich sehe ich mich als Welle - als Lichtwelle – und mir wird bewusst, dass alles aus Licht besteht. Welle und Teilchen, Energie und Materie – das alles ist eins.

Ich befinde mich in diesem weißen Licht und sehe nun einen großen Spiegel, in dem sich das Licht spiegelt. Meine Augen sind geschlossen, als ich davor trete. Ich weiß, dass ich, wenn ich die Augen öffne, nicht mich, sondern weißes Licht im Spiegel sehen werde.

Vor diesem Anblick habe ich große Angst, darum lasse ich meine Augen noch geschlossen. Gleichzeitig weiß ich, dass es unendlich wichtig ist, die Augen zu öffnen und diesen Anblick zu ertragen. Ich blinzle ein paar Mal vorsichtig, ehe ich es schaffe, die Augen zu öffnen und tatsächlich im Spiegel zu sehen, dass ich weißes Licht bin.

Nun wird mir bewusst, dass hier in diesem Licht alles ist. Ich nehme die Gruppe wahr, die Menschen die mir nahe stehen, die gesamte Menschheit und alle Wesen, die wie wir aus Licht bestehen. Jetzt merke ich, wie sich alles vermischt, wie alles Eins ist und wie aus diesem Einen – diesem Licht – alles entsteht, entstand und entstehen wird.

Ich fühle weder Freude noch Trauer, weder Glück noch Unbehagen – ich fühle mich ganz neutral. Ich BIN einfach nur. Gleichzeitig wundere ich mich darüber, dass ich keinerlei Emotion oder Gefühl wahrnehme und mir wird bewusst, dass ich genau deshalb meinen Körper auf der Erde habe – um zu fühlen! Jetzt freue ich mich über diese tolle „Erfindung“, die es ermöglicht, so vielfältige Erfahrungen zu machen, wie wir sie hier auf der Erde machen dürfen.

Ich schwebe, fließe, ströme und strahle in diesem weißen Licht, bin mit allem verbunden und eins – und bin mir dennoch meiner selbst bewusst.

Nun ist mir plötzlich klar, dass ich mich nirgendwo weit weg, weit oben befinde, sondern dass ich in Wahrheit schon die ganze Zeit über in meinem Herzen war. Ich bin im Licht der Quelle und ich bin in meinem Herzen – nicht weit weg, sondern hier, in mir. Das Bild der Mesa und des Medizinrades fällt mir ein, wo auch mein Herz das Zentrum ist.

Als das Trommeln aufhört, muss ich keine lange Reise mehr zurück in meinen Körper machen, denn ich war ja immer hier. Ich öffne die Augen und bin sofort bei vollem Bewusstsein im Raum zurück."

 

 

Kommentar schreiben

Kommentare: 2
  • #1

    Lehrlingohnegrad (Dienstag, 14 November 2017 09:46)

    Guten Morgen,
    ich wollte mich nur dafür bedanken, dass du diese Erfahrung mit uns teilst :)
    Vielen lieben dank :)

  • #2

    Irene (Dienstag, 14 November 2017 10:31)

    Hab ich gern gemacht! :)

Blog-Übersicht:

Frühling: Buschwindröschen; Foto: Irene Arbeithuber
Sommer: Wasser und Prachtlibelle; Foto: Irene Arbeithuber
Herbst: Laub; Foto: Irene Arbeithuber
Winter: Eiskristalle; Foto Irene Arbeithuber