Hilfreiche Übungen: Medicine-Walk

Wozu diese Übung dient:

• du erhältst Informationen zu denen du mit dem normalen Denken nicht kommst

• du stellst Kontakt zu deiner Intuition her

• du kommst in Berührung mit anderen Ebenen des Seins bzw. mit der geistigen Welt

• du erhältst Rat und mehr Klarheit zu einem bestimmten Thema, das dich gerade beschäftigt

Was du für diese Übung brauchst:

• ein, zwei Stunden mit dir allein in der Natur

• einen Spazierweg, auf dem du dich sicher nicht verläufst, weil du die Gegend gut kennst

• einen offenen Geist bzw. die Absicht, dich auf diese Übung einzulassen

• ein Thema oder eine Frage, mit der du in den Medicine-Walk hineingehst

• geeignetes Schuhwerk

• wenn du magst, etwas zum Räuchern und ein paar kleine Gaben für die Natur

Herkunft dieser Übung:

"Medicine-Walk" ist ein Begriff aus dem indianischen Schamanismus.

"Medizin" ist in dieser Denkweise nicht nur etwas, das man einnehmen oder am Körper anwenden kann, sondern alles, was den Menschen bei seiner ganzheitlichen Heilung unterstützt. Besonders auch Techniken, die den Geist und die Seele berühren, sind damit gemeint.

Im Deutschen gibt es für diese Übung auch den Begriff "Schwellengang", weil man dabei über eine Schwelle tritt. Ich finde aber "Medicine-Walk" passender, weil ich diese Übung immer wieder als zutiefst heilsam erlebe.

 

Wie du diese Übung durchführst:

Wenn du deinen Weg ausgewählt hast, lege für dich genau fest, von welchem Punkt bis zu welchem Punkt dein Medicine-Walk geht.

Verbinde dich gedanklich mit deiner Frage oder deinem Thema und mache dir bewusst, was du durch die Übung erreichen willst.

Mehr Klarheit, eine Antwort, eine Lösung oder zumindest das Wissen über den ersten Schritt in die Richtige Richtung sind passende Ziele.

 

Wenn du magst, kannst du dich selbst vorher abräuchern und dir dabei vorstellen, wie du alles Störende oder Ablenkende loslässt. Das kannst du auch ohne Räuchern - einfach in deiner Vorstellung und mit der entsprechenden Absicht machen.

 

Gehe mit Respekt und Hochachtung in die Natur, bitte um Einlass und um Unterstützung bei deinem Medicine-Walk.

Dann trittst du über eine Schwelle, die nur gedacht, oder in irgendeiner Art und Weise sichtbar gemacht sein kann - zum Beispiel durch einen Stock, eine Linie aus Mehl oder Kräutern, oder was auch immer dir einfällt und der Natur nicht schadet.

 

Mit dem Überschreiten der Schwelle trittst du in eine andere Wirklichkeit ein. Alles, was dir begegnet, was du siehst, hörst oder sonst wie wahrnimmst "spricht" mit dir und gibt dir Antworten auf deine Frage oder Informationen zu deinem Thema.

 

Stelle dir vor, wie du deine Wahrnehmung öffnest für feinste Schwingungen und Botschaften aus anderen Ebenen. Wenn du magst, kannst du mit der Fokussierung deiner Augen experimentieren und deinen Blick weit werden lassen, ohne etwas Bestimmtes anzuschauen.

Oder du richtest deine Aufmerksamkeit eine Zeit lang vermehrt auf das Gehörte oder auf das, was du mit deinem Körper fühlst.

Du kannst auch in einen stillen Dialog mit der geistigen Welt treten und deine Fragen so stellen, als würde dir ein weiser Mensch zuhören.

 

Achte auf alles, was du wahrnimmst - alles beinhaltet Botschaften für dich.

Vielleicht begegnen dir Tiere, bestimmte Pflanzen oder Bäume sprechen dich an oder du hörst deine innere Stimme aus deinem Herzen mit dir sprechen.

Sei dankbar für alle Hinweise und gehe in Kommunikation mit der Natur, mit deinem Inneren und mit der geistigen Welt. Es gibt keine Trennung dieser Ebenen, alles ist miteinander verbunden und vernetzt.

 

Sei bei deinem Medicine-Walk Empfangende/r und bleibe ganz bewusst in der Wahrnehmung. Wenn du bemerkst, dass du dich in Gedanken verrennst, dann lenke deine Aufmerksamkeit wieder sanft aber bestimmt auf die Sinneseindrücke, die du im Augenblick hast.

 

Lass dich ganz bewusst immer wieder auf die Informationen und Geschenke ein, die dir angeboten werden und übe dich im Annehmen, auch wenn du vielleicht noch nichts damit anfangen kannst. Manche Hinweise erschließen sich möglicherweise erst etwas später.

 

Bei jeder Wahrnehmung, jedem Hinweis und jeder Tier-, Stein- oder Pflanzenbegegnung kannst du dir die Frage stellen: "Was sagt mir das zu meinem Thema?". Und dann warte einfach, ob aus deinem Inneren eine Antwort dazu auftaucht.

 

Wenn du dich dem Endpunkt deines Medicine-Walks näherst, verabschiede dich nach und nach von den hilfreichen Wesen und bedanke dich bei ihnen. Du kannst auch eine kleine Opfergabe in der Natur lassen - ein paar Schlucke aus deiner Trinkflasche, ein paar Krümel von deinem Jausenbrot oder deinen Keksen, ein wenig Mehl, ein Stückchen Apfel, etwas Vogelfutter, eins deiner Haare, ein paar Kräuter oder Ähnliches.

 

Trete dann ganz bewusst wieder über die Schwelle, die du dir vorstellst oder auch sichtbar machen kannst, in die Alltagswirklichkeit ein. Lasse die Eindrücke und Erkenntnisse etwas in dir nachwirken und schreibe sie dir auf, wenn du magst.

Erinnere dich am nächsten und übernächsten Tag nochmal an deinen Medicine-Walk und schau, ob dir jetzt noch weitere Dinge klar werden oder neue Erkenntnisse kommen.

 

Viel Heilung und Klarheit, viele Erkenntnisse und viel Freude beim Ausprobieren!

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