Wie kann ich Spiritualität in meinem Alltag leben?

Channeling vom 1. Dezember 2013

 

Gestern hatte ich den Impuls, mich mit den Seelen der Menschen zu verbinden, die gerade dabei sind, zu erwachen bzw. die noch erwachen wollen. Mit „Erwachen“ meine ich die bewusste Entscheidung, nicht mehr Opfer, sondern Schöpfer zu sein und die Absicht, dem Weg der Seele und des Herzens zu folgen.

 

Ich verband mich also mit den Seelen der Menschen, die erwachen wollen und bat um eine Frage, die diese Menschen interessiert. 

 

Die Frage lautet: „Wie kann ich Spiritualität in meinem Alltag leben?“

 

Mit Spiritualität ist hier die Verbindung zu unserer göttlichen Quelle, sowie zu Mutter Erde gemeint, ebenso gehört das Schöpfer-Sein bzw. Schöpfer-Bewusstsein dazu.

 

Ich stellte diese Frage an die Seelen und bat um eine Antwort, welche ich in Form eines Bildes erhielt.

 

Kreis, Licht und Feuer

Bild: Du ziehst mit einer Fackel, die du in deiner rechten Hand hältst, eine weiten Kreis (gegen den Uhrzeigersinn) um dich selbst.

 

Erklärung:

Du hältst die Fackel als Verlängerung deines Armes. Der Arm ist das Symbol für dein Handeln und dafür, dass du deine Wahrheit lebst. Die Arme und Hände führen (im Optimalfall) das aus, was aus deinem Herzen kommt. Dein Herz symbolisiert das, was deine Essenz ist - deine ganz spezielle Energie; das, was dich ausmacht; das, was du bist.

 

Es geht also darum, deine Essenz - dein ICH-BIN in deinen Handlungen auszudrücken.

 

Die Fackel stellt einerseits das Licht des Geistes, das alles durchdringt und andererseits das Feuer -  Lebendigkeit, Lebensfreude, Kraft, Energie und auch Wandlungsfähigkeit dar.

 

Bringe also Bewusstheit (= das Licht des Geistes) in dein Leben, indem du dir alle Lebensbereiche (Familie, Beziehung, Beruf/ung, Freunde,...) bewusst anschaust; besonders jene Bereiche mit denen du nicht zufrieden bist, weil sie nicht in Ordnung und Harmonie sind.

 

Wie bringe ich Licht in mein Leben?

Das könnte in etwa so aussehen:

Du nimmst dir Zeit, dein Leben in Ruhe zu betrachten und schreibst auf, in welchem Lebensbereich du zufrieden und glücklich bist, und in welchem nicht.

Dann wählst du den Bereich aus, mit dem du am wenigsten zufrieden bist und beleuchtest ihn ein paar Tage lang indem du täglich aufschreibst, was dir an diesem Lebensbereich aufgefallen ist: was war unangenehm und problematisch, was möchtest du gerne anders haben und was war schön bzw. wofür bist du dankbar?

 

Und dann bringe deine Lebendigkeit, deine Kraft, Energie und deine Wandlungsfähigkeit  

(= Feuer) in diesen Lebensbereich ein. 

Mache mehr von dem was schön ist, was Freude macht und wofür du dankbar bist und ändere dort, wo es bisher unangenehm und problematisch war, dein Verhalten. Du wirst sehen, es wird sich etwas ändern; lasse dich überraschen!

 

Woher weiß ich, wie ich mich verhalten soll?

 

Da drängt sich die Frage auf: „Woher weiß ich, wie ich mich verhalten soll?“

 

Antwort: 

Besinne dich stärker auf dein „Herz“, als bisher. Übe dich darin, dein spirituelles Herz - deine Essenz zu fühlen. Entscheide dich öfter als bisher aus dem Herzen heraus und lege deine Zweifel beiseite.

 

Du fühlst, dass eine Entscheidung richtig ist (richtig heißt im Einklang mit deiner göttlichen Seele), wenn du bei der Vorstellung, sie bereits getroffen zu haben spürst, wie alles weit, leicht und offen wird. Wenn dein „Herz lacht“, dann hast du dich richtig entschieden. Wenn ein Gedanke in dir hingegen Schwere oder Enge auslöst, kannst du davon ausgehen, dass du dich damit von deinem Herzensweg entfernst.

 

Sich hin und wieder von seinem Herzensweg zu entfernen ist ganz normal; das Leben wird dich immer wieder an neue Weggabelungen führen, die dich näher zu dir hin oder weiter von dir weg bringen können. Je weiter du dich von dir entfernst, um so schwieriger, komplizierter, problematischer und manchmal auch schmerz- und leidvoller wird das Leben.

 

Sonnenrichtung - Mondrichtung

 

Die sogenannte „Sonnenrichtung“ - die Bewegung im Uhrzeigersinn ist energieaufbauend, nach außen gewandt, maskulin (Yang).

Die sogenannte „Mondrichtung“, also die Bewegung gegen den Uhrzeigersinn ist energieabbauend, nach innen gewandt, feminin (Yin).

 

Die Bewegung im Bild zeigt die Mondrichtung und deutet darauf hin, dass mehr Innenschau, mehr Yin, also feminine Qualitäten (als bisher) nötig sind, um Spiritualität im Alltag zu leben.

Das Leben in unserer westlich geprägten Kultur ist normalerweise sehr yang-lastig, also eher von Aktivität, Tun, Machen und vom analytischen Verstand gekennzeichnet. Um Spiritualität im Alltag leben zu können braucht es oft mehr Yin, also mehr Stille und mehr Sein als Tun, mehr Fühlen als Denken.

 

Wenn die beiden Pole Yin und Yang ausgewogen sind und sich Aktivität mit Ruhe, Denken mit Fühlen, Tun mit Sein usw. ganz natürlich abwechseln und ergänzen, ist es möglich, Spiritualität auch im Alltag zu leben.

 

Die Pole Yin und Yang

 

Beobachte eine Zeit lang dein Leben im Fokus auf die Pole Yin und Yang - und wenn du ein starkes Ungleichgewicht feststellst, bemühe dich mehr um den vernachlässigten Pol.

 

Hier noch eine Auflistung von Entsprechungen für Yin und Yang:

 

 

 

 

 

 

 

Yin und Yang ergänzen und bedingen einander. Kein Pol ist „besser“ oder „schlechter“; aber ein Ungleichgewicht zwischen ihnen macht das Leben anstrengend, kompliziert oder im Extremfall sogar leidvoll.

 

Achtest du in deinem Alltag immer wieder darauf, was dein Herz dir sagt, so wirst du ganz von selbst ein Gleichgewicht dieser Pole erschaffen. 

 

Veränderung durch Taten

 

Du hältst im Bild die Fackel in deiner rechten Hand. Die rechte Körperhälfte steht für die männlich/maskuline Seite; das bedeutet, all das musst du dennoch TUN und nicht nur träumen oder dir vorstellen und in den buntesten Farben ausmalen. 

Nur wenn du aktiv dein Leben beleuchtest und dann dein Feuer hineingibst, wird dein Leben wirklich lebendig und deine Spiritualität mehr als ein bloßes Hobby.

 

Das, was in dir steckt auch wirklich zu tun und zu leben ist einerseits die größte Herausforderung, andererseits das schönste Geschenk, das du dir machen kannst.

 

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Kommentare: 2
  • #1

    Karin (Dienstag, 03 Dezember 2013 15:36)

    "Das, was in dir steckt auch wirklich zu tun und zu leben ist einerseits die größte Herausforderung, andererseits das schönste Geschenk, das du dir machen kannst" ....freu mich, dass Du nun beginnst dich und uns zu beschenken ;-) weiter so!

  • #2

    wegbereiterin (Dienstag, 03 Dezember 2013 15:49)

    Liebe Karin, das ist ja unsere Aufgabe als Menschen und ganz besonders als Lichtarbeiter. ;-)
    Nachdem wir beim Workshop noch ein Mal von ganzem Herzen "Ja" gesagt haben zu unserer Berufung, hat sich in mir langsam und fast unmerklich etwas gewandelt.
    Mein Wunsch, mich zu schenken war ja schon immer da - und ich hab es auch getan, ich bin bloß noch nicht auf die Idee gekommen, es auf diese Weise zu tun...
    :-)

Frühling: Buschwindröschen; Foto: Irene Arbeithuber
Sommer: Wasser und Prachtlibelle; Foto: Irene Arbeithuber
Herbst: Laub; Foto: Irene Arbeithuber
Winter: Eiskristalle; Foto Irene Arbeithuber