Workshop: Schamanische Reise

Letzten Freitag war es so weit: Ich hatte meine erste Gruppenveranstaltung!

Eine angeleitete schamanische Reise zum Krafttier.

 

Nachdem ich ein paar Tage vorher krank wurde, entschied ich erst Freitag zu Mittag, dass die Veranstaltung tatsächlich stattfinden sollte. 

Kurz nachdem ich diese Entscheidung getroffen hatte ging es mir schon wesentlich besser und ich konnte in Ruhe alles für meine Gäste vorbereiten.

 

Um 19 Uhr waren wir alle beisammen: eine kleine Gruppe von Menschen, die sich trafen, um eine schamanische Reise zu unternehmen.

 

Nachdem ich eine kurze Einführung in das Thema "schamanische Reisen und Krafttiere" gegeben hatte, eröffneten wir den Abend mit einer Redestabrunde, in der sich jeder kurz vorstellte.

Die Gruppe war bunt gemischt; das Spektrum reichte von vollkommenen Neulingen bis zu erfahrenen schamanisch Reisenden.

 

Eine Tiefenentspannung im Liegen half allen, erst einmal den Alltag loszulassen und sich vollkommen auf sich selbst einzulassen. Meine Gäste mussten sich dafür zwar ein wenig "stapeln", aber schließlich hatte jeder ein Plätzchen gefunden.

Während der angeleiteten Entpannung besuchte uns Igor, unser Kater, und legte sich dazu. Er liebt es, wenn sich die Menschen nicht bewegen und ist selbst ein Meister der Entspannung. 

 

In einer Meditation bereiteten wir uns auf die schamanische Reise vor. Wir stärkten unsere Verbindung zu Erde und Himmel und unser Energiefeld. Auch erste Impulse zum Thema der schamanischen Reise durften schon auftauchen.

 

Dann gab es die Möglichkeit, noch tiefer nachzuforschen, welches Thema oder welche konkreten Fragen jeder für die schamanische Reise hatte.

 

Schließlich waren alle bereit. Ich rief die 7 Richtungen an und reinigte den Raum und alle Teilnehmer mit Rauch. Jeder machte es sich wieder auf seiner Decke gemütlich und die Reise konnte beginnen. 

 

Schamanische Reisen beginnt man immer an einem inneren Kraftort, der gleichzeitig Anfangspunkt und Endpunkt der Reise ist. In diesen Kraftort tauchte jeder ein, und bereitete sich so auf die Begegnung mit dem Krafttier vor. 

Diese Reise ging in die untere Welt, also suchten sich die Teilnehmer einen Eingang in das Innere der Erde. 

Das Trommeln dauerte etwas länger als 20 Minuten und dann kehrten alle wieder zurück an ihren Ausgangspunkt und nach und nach wieder in das Wachbewusstsein. Die Eindrücke der Reise hielt jeder noch mit bunten Stiften auf Papier fest, während ich meine indianische Flöte erklingen ließ.

 

In einer abschließenden Redestabrunde konnte man der Gruppe mitteilen, was man von seiner Reise berichten wollte. Verschiedene Krafttiere wurden genannt und vielfältige Botschaften mitgebracht.

 

Ich danke der Gruppe für die tolle Mitarbeit und für die Bereitschaft, die eigenen Erfahrungen mit den anderen zu teilen!

 

 

So gestaltete sich auch für mich diese Erfahrung, eine Gruppe bei einer schamanischen Reise anzuleiten, zu einem schönen Erlebnis!

Vielen Dank dafür!

 

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Frühling: Buschwindröschen; Foto: Irene Arbeithuber
Sommer: Wasser und Prachtlibelle; Foto: Irene Arbeithuber
Herbst: Laub; Foto: Irene Arbeithuber
Winter: Eiskristalle; Foto Irene Arbeithuber